Holzarten / Eigenschaften

Holz erkennen – Farbe, Struktur, Maserung

Baum ist nicht gleich Baum, Holz ist nicht gleich Holz, selbst bei der gleichen Holzart sind Unterschiede in Farbgebung, Maserung zu beobachten. Abhängig von der Holzart fallen diese mehr oder weniger deutlich aus. 
Eigenschaften des Wuchsortes wie Feuchte, Mineralgehalt, Bodenchemie, Windeinfall beeinflussen die Farbgebung und Maserung ebenfalls maßgeblich.

Das erklärt, warum selbst bei gleicher Holzart und Bäumen aus der gleichen Region die optische Erscheinung unterschiedlich sein kann.

Was ist Massivholz

Bei uns bedeutet Massivholz genau das, was der Begriff beschreibt: Aus Baumstämmen direkt gewonnenes Brettmaterial ist gewachsenes Massivholz in seiner natürlichsten Form.
Industriell vorgefertigte Holz-Lamellen oder Patchwork-Platten verwenden wir nicht.  

Dieses natürliche Material setzt prozessbedingt einer industriellen, automatisierten Verarbeitung Grenzen. Unsere handwerklich arbeitenden Schreiner nutzen dieses gewachsenes Massivholz zur Herstellung von unverwechselbarer Individualität.

Manche Bezeichnungen im Handel beschreiben sich „noch“ als Echtholz, wenn Furnier aus Holz auf die Oberfläche einer Verarbeitungsplatte aufgebracht wird. Sie werden es schon bemerkt haben, die Unterscheidung im Handel ist nicht immer ganz eindeutig.

Die von uns verwendeten Holzarten werden in der Literatur als Hartholz bezeichnet.
 Diese Hölzer sind gut für die Verarbeitung geeignet, formstabil und robust, sehr beständig und widerstandfähig, bleiben dennoch elastisch und anpassungsfähig.

Hier einige Holzarten-Beispiele:

(links unbearbeitet – rechts bearbeitet)

Ahorn: Helle Optik, harmonisches Bild. Hellbraun bis gelblichbraun. Teilweise Farbnuancen bzw. im Kernholzbereich: Maserung mit artentypisch zentrierten Grautönen. Seidenglanz mit geeigneten Ölen

Birke:  Weißbraune bis hellbraune Optik, je nach Intensität der Maserung feine, dekorative Struktur, teilweise farblich hervorgehoben. 
Beliebt ist der besondere schimmernde Seidenglanz, kann mit geeigneten Ölen hervorgehoben werden

Birne: Feine Optik mit braun-rötlichen Tönen. Markante, differenzierte sowie feingliedrige Maserung. Sanfter Seidenglanz mit geeigneten Ölen

Eiche: Der zeitlose Klassiker mit markanter Erscheinung. Optik von hellbraun bis graubraun oder mit leicht rötlichen Nuancen. Splintholz in helleren Farbtönen. Oft starke Struktur und markante Maserung.  Asteiche: Eichenholz mit mehr Ast-Einschlüssen

Esche: Helle Optik, hellbraune Farbtöne, leichter Glanz im Kernholz. Feine und gleichzeitig markante Maserungsbilder. Im Bereich Splintholz hellere Farbtöne. Seidenglanz mit geeigneten Ölen

Kirsche: Edle Optik durch harmonische goldbraun – braun-rötliche Farbe. Mehrheitlich feinporiger  und gleichmäßiger Maserungsverlauf. Beliebt für warme, ausgeglichene und hochwertige Erscheinung von Möbelstücken. Seidenglanz mit geeigneten Ölen

Maulbeere: Besondere Optik, hellgelbbraun bis hellbraun, rötlichbraune Streifen möglich. Obstholztypische Maserung, mit variantenreichen Strukturen. Seidenglanz bei geeigneten Ölen  

Nussbaum: Eines der wertvollsten Hölzer überhaupt. Optik weißlich braun, braun bis dunkelbraun, feine hellere Strukturstreifen möglich. Markante, Baum-individuelle und elegante Maserung. Splintholz in hellbraun. Durch seine edle Erscheinung beliebt für hochwertige, einzigartige Möbelstücke. Seidenglanz bei geeigneten Ölen  

Robinie: Auch als „falsche Akazie‘“ bekannt. Optik in mittleren Farbtönen, gelbbraun, hellbraun bis bräunlich. Ruhiges, homogenes Bild der Maserung. Splintholz in helleren Farbtönen. Seidenglanz bei geeigneten Ölen

Schwarzpappel: Außergewöhnliche Optik. Farbtöne gelblichbraun bis hellbraun. Im Bereich nahe Waldkante markantes Maserungsbild mit kleinräumigen Einschlüssen, im Kernbereich homogen. Besonders geeignet für elegante, einzigartige Möbelstücke. Seidenglanz bei geeigneten Ölen  

Ulme: Optik von gelblich – hellbraun bis hellbraunen Farbtönen. Feine strukturierte bis moderat markante Maserung. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, Tangentialschnitte ermöglichen einmalige Strukturbilder. Seidenglanz bei geeigneten Ölen  

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